„Grüne Becken“ als Herzstücke des Hochwasserprogramms Sachsen-Anhalt

Eine Schafherde weidet im Bodetal auf einem Damm in Königshütte (Landkreis Harz). Die geplanten Dämme in Wippra, Strassberg und Meisdorf sehen nach Fertigstellung vergleichbar aus. Die bewachsenen Hänge sowie die Talauen der Flüsse Wipper und Selke werden zukünftig extensiv beweidet. (dpa 9032848)
Allein an diesen drei Standorten investiert das Land 40 Mio. Euro. "Das ist bestens angelegtes Geld, um Hochwasserschäden, die für die Betroffenen oft schwere Schicksalsschläge sind, zu vermeiden", sagte Umweltministerin Petra Wernicke (CDU) 2003 bei der Präsentation und lobte die Vorarbeit des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW), in enger Abstimmung mit den Kommunen die „ökonomisch und ökologisch günstigste Varianten“ herausgearbeitet zu haben. Die ausgewählten Talabschnitte wurden als „Grüne Becken“ konzipiert. Ihr Einsatz erfolgt nur bei sogenannten Jahrhundertfluten. Das bedeutet, in der übrigen Zeit bleibt die Natur weitgehend so, wie man sie kennt – Wandern und Naherholung inklusive.

