Wie funktioniert ein „Grünes Rückhaltebecken“?

Fallbeispiel für die Funktion eines Hochwasserrückhaltebeckens: In Waibstadt-Bernau (Baden-Württemberg) wurden am 1.März 2008 nach einem Starkregen rund 1 Mio.Kubikmeter aufgestaut. Das Auslaßbauwerk lässt nur soviel Wasser durch, wie im Flußbett gefahrlos abgeführt werden kann. Linkes Bild: Das Bauwerk bei normalem Wasserstand. (Foto: zvhws/Baumgärtner)
Sicherlich verändert das Tal an dieser Stelle sein charakteristisches Aussehen. „Das wird keine Betonmauer, sondern ein begrünter Erddamm. Und wir unternehmen alle möglichen Anstrengungen, damit sich das Bauwerk harmonisch in die Landschaft einfügt“, versichert Burkhard Henning, TSB-Geschäftsführer und LHW-Direktor. Mit den geplanten Trockenbecken in Wippra, Strassberg und Meisdorf begeht Sachsen-Anhalt Neuland, doch das Prinzip der „Grünen Becken“ ist Stand der Technik und liegt bundesweit im Trend.

