Werden Wege und Schienen beeinträchtigt?

Ein Zug der Harzer Schmalspurbahn (HSB) dampft durch das Selketal bei Mägdessprung im Harz. Die HSB betreibt im Harz ein rund 130 Kilometer langes Streckennetz und befördert jährlich mehr als eine Million Fahrgäste.
Sedimentablagerungen führen dazu, dass die Wege zum Teil aufgeweicht und schlammig sind. Wo es durch die Abtrocknung nicht zur Normalisierung kommt, werden diese vom TSB gereinigt und etwaige Schäden repariert. Dies gilt auch für die Gleise der Selketalbahn.

Während des Einstaus wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Durch das neue Rückhaltebecken ist die Weiterfahrt der Selketalbahn ab Straßberg auch bei Hochwasser möglich. Unterspülte Gleise gehören dann der Vergangenheit an. Außerhalb der Einstauzeiten verkehrt die Selkebahn auf der bisherigen Trasse. Der  Hochwasserdamm wird  durchquert. 

Der Straßberger Damm mit Eisenbahntunnel ist  wohl einmalig in Deutschland und für  Eisenbahnfreunde etwas Besonderes.

© Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt